Mittwoch, 26. Mai 2010

Besuch beim Grossen

Anchorage, Denali National Park

25. bis 26. Mai 2010

Wir übernachten auf einer Parkbucht am Richardson HWY, von der wir einen wundervollen Blick auf die Wrangell/St. Elias Mountains haben...
Weiter geht´s auf dem Richardson HWY, erst nach Norden, ab Glenallen nach Westen. Im Reiseführer wird die Strecke als Geheimtipp genannt, mit schönen Aussichten...

Anchorage ist mit etwa 260.000 Einwohnern die grösste Stadt Alaskas - und wirklich auch die einzige STADT, die uns während unserer Tour begegnet. Es ist sehr schön hier, gemütlich, sauber, es erinnert uns an Vancouver.

Im Grossraum Anchorage ist der Verkehr noch sehr dicht, aber ab Wasilla wird der HWY wieder einspurig, der Verkehr weniger und die Landschaft wieder unbewohnter. Etwa ab Willow ist der Mt McKinley immer wieder mal vom HWY aus sichtbar. Wir haben Glück, heute ist er sogar wolkenlos, was - so die Berichte - eher selten vorkommt, denn als höchster Berg Nordamerikas hält sein Massiv die aus Westen heranziehenden Wolken auf.


Am Denali Sout View können wir dann einen ausgiebigen Fotostopp bei strahlendem Sonnenschein und 22° einlegen...
Weiter nördlich sieht man den Denali von der Strasse kaum noch und später gar nicht mehr, auch ziehen immer mehr Wolken um ihn herum, so dass er verborgen bleibt. Der HWY selbst führt über eine Hochebene, bei Summit ist der Fluss neben dem HWY sogar noch gefroren.


Die Dimensionen sind kaum zu fassen, wir haben schon an die 200 bis 300 km abgespult, sind aber noch immer nicht am Eingang des Parks angekommen.


Endlich erreichen wir den Parkeingang.



Im Visitor and Interpretive Centre schauen wir uns den Film über den Denali National Park an - wunderschöne Aufnahmen und sehr informativ. Aber der eigentliche Hammer ist die Ausstellung im Visitor Centre! Sie liefert einen super Einblick in die Tierwelt und die Jahreszeiten im Denali National Park und ist ganz hervorragend gemacht.

Wir finden eine Rest Area nördlich von Healy, auf der wir es uns bequem machen und zu Abend essen. Allerdings wird es immer windiger, in der Ferne sehen wir dunkle Gewitterwolken. Da wir hier sehr exponiert stehen, könnte das leicht unangenehm werden, also fahren wir gegen 19:00 weiter... bis wir endlich in Fairbanks am Chena River einen Campground aufsuchen...













Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen