Sonntag, 30. August 2009

Dinos und Vulkane

Cubo de la Galga, Pico Berigoyo und Pico Nambroque

27. bis 30. Aug 2008



Die ersten Tage nutzen wir für Erkundungstouren, bevor wir mit den ersten Wanderungen beginnen.


Wir starten im Nordosten der Insel, wo der "Cubo de la Galga", eine Schlucht mit dichtem Lorbeerwald inmitten eines Bio-Reservates liegt.

 


Je weiter wir dem gut ausgebauten Weg folgen, desto dichter wird der Wald, Wurzeln und Farne hängen herunter, es wird immer dunkler und feuchter, wie im Regenwald. Das echte Abenteuer beginnt jedoch erst am Ende "der Ausbaustrecke", dort, wo die meisten umkehren.


Der Weg endet in einem kleinen Talkessel, umgeben von dichtem Regenwald, durch den ein altes Aquädukt führt. Durchschreitet man diesen Torbogen, betritt man eine andere Welt!

Wir sind absolut erstaunt und begeistert, der Weg ist total eng, die Farne haben ihn nahezu überwuchert, man wünscht sich fast eine Machete herbei. Es ist, als ginge man durch eine grüne, bepflanzte Höhle. Wir fühlen uns spontan an Jurassic Park erinnert und erwarten fast, dass uns gleich ein paar Dinos über den Weg laufen...

Allerdings gibt es auch das totale Kontrastprogramm: die Wanderung zum Pico Berigoyo und Pico Nambroque, zwei erloschenen Vulkanen in der Cumbra Nueva. Schon die Anfahrt zum Refugio, einem Rastplatz als Ausgangspunkt der Tour, bietet atemberaubende Ausblicke.



Es ist unbeschreiblich schön hier, wir stehen oben auf der Cumbre Nueva, die die Insel regelrecht in zwei Hälften teilt. Die Ostseite der Insel liegt unter Wolken, während das Aridane-Tal und das Meer auf der Westseite in schönstem Sonnenlicht erstrahlen.
 
 
Der Blick geht über die Routa de los Volcanos, am Hang des Berigoyo bilden Bäume grüne Flecken in den schwarzen Hängen. Wahnsinn!




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