Dienstag, 11. September 2007

Zurück aus der Wildnis

Vancouver

10. bis 11. Sep 2007

Auf der Überfahrt nach Vancouver können wir unser Glück kaum fassen - direkt vor uns schwimmt eine Familie Orcas!


Wir lassen unsere Tour 2007 gemütlich in Vancouver ausklingen.



Mit dem Rad geht es durch den Stanley Park, vorbei an den Totempfählen und entlang des Seawalls.



Beim Canada Place dann ein grosser Aufruhr - Wesley Snipes dreht hier einen neuen Film und wir sind hautnah dabei!




12. bis 13. Sep

Diese drei Wochen gingen viel zu schnell vorbei... voll mit Eindrücken und Erinnerungen machen wir uns auf den Heimweg, zurück nach Deutschland.
Eins ist jedoch sicher, wir kommen wieder. Dann geht es in den hohen Norden!



Sonntag, 9. September 2007

Britisches Flair, ein Mythos und Gartenkunst

Vancouver Island

Victoria

7. bis 9. Sep 2007

Über Sooke (wo wir ganz hervorragend frühstücken und dann eine kleine Wanderung auf dem Coast Trail unternehmen) geht es nach Victoria.


Der Campground hier ist war eine sehr grosse Anlage, aber wir fühlen uns hier dennoch wohl. Direkt davor können wir den Bus nehmen, um in die City zu fahren.


Victoria ist klasse! Very british und sehr gemütlich. Das Wetter ist herrlich und wir können bei schönsten Sommerwetter durch den Hafen flanieren.


Wir haben sowas von Glück! Die Titanic-Ausstellung gastiert hier gerade.
Aber zuerst geht es morgen zum Whale Watching...


..leider bekommen wir nur einen Wal zu sehen, die Unmengen Seelöwen trösten da nur bedingt...



Die Titanic-Ausstellung jedoch ist der Hammer!


Unglaublich, dass selbst Geldscheine oder eine Kellneruniform nach so vielen Jahren ausgestellt werden können. Die Ausstellung beginnt mit der Geschichte der Planung und des Baus, arbeitet sich über Ausstattung, Speisepläne etc. langsam zum Zeitpunkt des Unglücks voran. An einer Wand stehen die Namen aller Passagiere auf einem riesengrossen Plakat, unterteilt nach gebuchter Klasse oder Mannschaft ebenso wie nach gerettet oder nicht...
Es ist total ergreifend, die Besucher selbst werden in jedem Raum stiller, die Atmospäre immer bedrückter.



Ein absolutes Muss ist ein Besuch in den Butchart Gardens...


Kaum zu glauben, das diese Gärten eigentlich nur entstanden sind, weil Jenny Butchart, ihres Zeichens Gattin eines Steinbruchbesitzers, sich durch den Anblick des ausgebeuteten Steinbruchs in ihrem Sinn für Äthethik gestört fühlte. Also pflanzte sie einige Blumen, Bäume und das Ganze nahm seinen Lauf, wurde immer grösser, professioneller - und einfach nur wunderschön.




Schade, dass unsere Zeit fast zu Ende ist, morgen geht es mit der Fähre zurück nach Vancouver.

Donnerstag, 6. September 2007

Urwald und Sternenhimmel

Vancouver Island

Campbell River, Pacific Rim National Park, Jordan River

4. bis 6. Sep 2007



Wir setzen mit der Fähre über zu "The Island" und steuern den Pacific Rim National Park an. Auf dem Weg dorthin gibt es schon die ersten Highlights zu besuchen: Wickaninnish Beach oder den Rainforest Trail, ein Wanderweg auf Holzstegen, der mitten durch ein nahezu unberührtes Stück Regenwald führt.



Wie gut, dass wir vorreserviert haben, der Greenpoint Campground ist der einzige im Pacific Rim National Park gelegene Campground und entsprechend begehrt bzw. komplett ausgebucht. Er liegt mitten im dichten Regenwald, direkt am Long Beach, dem berühmtesten Abschnitt des Parks überhaupt.


Wir sind erstmal ziemlich sprachlos, denn die Dichte des Regenwaldes und die damit verbundene Dunkelheit sind einfach unglaublich - ehrlich gesagt ist uns irgendwie ein bisschen mulmig...


Vom Campground aus geht ein kleiner Pfad zum Long Beach. Es ist, als betrete man eine andere Welt - eben noch im Regenwald, zwei Schritte weiter stehen wir an einem weissen Sandstrand und blicken auf den Pazifik... unbeschreiblich!!!  



Auf dem Weg nach Süden machen wir Halt am Cathedral Grove - einer kleinen Ansammlung von Mammutbäumen, der Grösste unter ihnen misst an die 80 und hat einen Umfang von 9 Metern.




In Jordan River wartet ein unvergesslicher Anblick auf uns. Auf der Suche nach einem Campground fahren wir 40 km nach Norden, nur um dann wieder die gleiche Strecke mit ihren unendlichen vielen Kurven in tiefster Finsternis wieder zurückzufahren.
In Jordan River sehen wir die Lichter einiger Motorhomes, also halten wir dort an. Die Campsite-Verwalterin kommt direkt auf uns zu, bietet uns lächelnd einen Platz an - wir müssen ziemlich erschöpft aussehen... :-)
Dankend nehmen wir an, stellen uns einfach direkt ans Wasser. Jetzt nur noch die Stühle raus, ein Canadian Molson und ab ins Bett...



...und dann sehen wir über uns die Milchstrasse leuchten...!!!
Es ist der schönste Sternenhimmel, den wir je gesehen haben... Millionen von Sternen, direkt über uns... es gibt keine Worte, die diesen Anblick angemessen beschreiben können! Das versöhnt und entschädigt uns für den ganzen Ärger, es sollte wohl einfach so sein...  



Montag, 3. September 2007

...durch den wilden Westen...

Wells Gray, Pemberton, Whistler und Powell River

1. bis 3. September



Im Wells Gray Park werden wir so richtig durchgeschüttelt... 60 (!!) km Schotterstrasse bis zum Campground. Zwar werden wir unterwegs mit tollen Ausblicken belohnt, aber nervig ist das Geschaukel trotzdem...



Eigentlich wollten wir ja zwei Tage im Wells Gray Park verbringen, aber die Aussicht, die dann immerhin vier gesparrten Tage für Vancouver Island nutzen zu können, ist zu verlockend - und so geht´s heute wieder weiter, immer näher an den Pazifik.

Wir wählen die Route durch das Okanagan und besuchen Pemberton - es ist, als führen wir durch unsere eigenes Klischee des wilden Westens... :-)


Der Sea-to-Sky-Highway führt uns weiter nach Whistler, Austragungsort der Winterolympiade 2010. Hier wird fleissig gebaut und alles ist jetzt schon auf Olympia eingestellt.

Wir habe die Küste erreicht... Die Sunshine Coast zeigt sich aber leider gar nicht sonnig, trotzdem gefällt es uns gut hier. Mit Hilfe zweier Fährverbindungen erreichen wir Powell River, von wo wir morgen nach Vancouver Island übersetzen werden.